Maeuse und
Ratten sind - sofern man sich mal mit Ihnen auseinandergesetzt hat - tolle
Tiere. Frueher konnte ich wenig mit Ratten anfangen obwohl ich mich nie
weder vor Ratten noch Maeusen gefuerchtet habe. Meine erste Maus hatte ich
sogar als ich mal auf dem Land gelebt habe in der Kueche mit der Hand
gefangen. Das Tier war flink doch die Hand war - zufaelligerweise? -
schneller und dann habe ich das kleine Fellknaeuel eben vor die Tuer
befoerdert. Natuerlich kam er oder sie zurueck aber irgendwie war erst mal
Ruhe in der Kueche. Seitdem kenne ich mich einwenig mit Maeusen und ganz
besonders mit ihren naechsten Verwandten den Ratten aus. Rattus Norvegicus -
die Wanderratte in Form domestizierter "Handmaeuse" ist anwesend in meinem
Wohnzimmer und meistens sitzt ein Exemplar auf meiner Schulter.
Die Ratte in der freien Wildbahn ist gewiss nicht zutraulich sondern kann
= sofern in die Enge getrieben und veraengstigt - so wie wir Menschen sehr
aggressiv werden. Streicheln von Wildratten ist daher kaum angesagt. Dennoch
sind diese Tiere sofern man ihnen nicht nachstellt keine Gefahr. Ob
domestiziert oder wild, Sie sind intelligent und konfliktscheu.
Ein kleiner Tipp fuer Leute denen es nach wie vor egal ist ob die
putzigen Fellknaeuel dank "Rattengift" elendig verecken: Ratten gibt es
tatsaechlich wie Sand am Meer und es kommen immer wieder welche nach, dafuer
sorgt die Natur. Sobald man also das Rudel vor Ort vergiftet hat, hat man
ungefaehr 5 Minuten Ruhe. Dann kommen schon die naechsten Tiere aus der
Umgebung nach um das kurzzeitig vakante Territorium in Beschlag zu nehmen.
Viel eher als daemlich Gift auszulegen ist einem gedient wenn man
Nahrungsmittel ausreichend sichert und wegschliesst.